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Mit Posteo sicherer mailen

2019-03-03 dliste

Das Bundesverfassungsgericht hat am 20. Januar 2019 die Beschwerde des Mailproviders Posteo zur├╝ckgewiesen. Das Landgericht Stuttgart hatte Posteo ein Ordnungsgeld verpasst, weil die IP-Adresse eines Kundenkontos nicht herausgegeben wurde.

Da Posteo die IP-Adressen des Mailverkehrs nicht speichert, ist es schlechterdings unm├Âglich, dem Verlangen nachzukommen. Die Kunden haben sich nicht zuletzt wegen dieses Versprechens f├╝r den Dienst entschieden.

Ich habe nach dem Karlsruher Urteil ein Posteo-Konto f├╝r 1 Euro/Monat bestellt (dliste@posteo.de) und daf├╝r mein Google-Mailkonto deaktiviert. Die Stellungnahme von Posteo zur Karlsruher Entscheidung best├Ąrkt mich in meiner Wahl. Die IP-L├Âschung ist schlie├člich nur ein Argument von vielen f├╝r Posteo.