Bernd W. Kliche:
"Im Jahr 2004, also vor 21 Jahren, entschied ich mich, Bilder im Comic-Stil zu malen oder zu zeichnen. Das hat mehrere Konsequenzen im Hinblick auf meine künstlerische Arbeit: Es war fortan möglich, „Fiktion“ und „Wirklichkeit“ miteinander zu verbinden, die Dinge, wenn gewünscht, auf den Kopf zu stellen, Räume zu öffnen oder die Schwerkraft aufzuheben.
In der Ausstellung mit dem Titel „Durchgeknallt" zeige ich 30 Arbeiten im Format 60x80, die den oben genannten Prinzipien folgen. Als mir einmal ein Mammut in der Straßenbahn begegnete und mir gelegentlich der Boden unter den Füßen wegbrach oder sich die Zimmerdecke verflüchtigte, hatte ich Gelegenheit, Fiktion als Wirklichkeit zu erleben und umgekehrt.