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Typografie

2017-12-01 dliste

Typografie, die erste Heimat. Ich begann meine Ausbildung an der Berliner Meisterschule f├╝r Grafik und Buchgewerbe. Typografie wurde dort von G├╝nter Gerhard Lange - kurz GG LANGE - gelehrt. Lange war zu dieser Zeit K├╝nstlerischer Leiter der Schriftenschmiede Berthold AG und einer der profiliertesten Fachleute international.

Da ich noch nicht vollj├Ąhrig war, empfahl mir Lange als Vorbereitung einer Karriere als Typograf erstmal Schriftsetzer zu werden. W├Ąhrend der Lehrzeit hatte ich die Aufnahmepr├╝fung f├╝r die Berliner Akademie "Grafik, Druck und Werbung" gemacht.

Nach dem Studium ging ich zur GWA-Werbeagentur Clar-Compton, Heidelberg, bei der ich als Konzeptionstexter auch f├╝r meine "Mappe" arbeitete, mit der ich bei Slesina-Ted Bates in Frankfurt am Main als Creative Director Text ankam. Ein Jahr sp├Ąter machte ich mich bei Bordeaux mit Josef H├╝chtebrock selbst├Ąndig und arbeitete zun├Ąchst f├╝r internationale Werbeagenturen, dann auch f├╝r eigene Kunden.

Bei Konzeption und Gestaltung von Werbung, Packungsdesign und Mediavision war ich immer auch mit der Realisierung besch├Ąftigt. Heute brauche ich selten eine Druckerei. eBook- und PDF-Publishing gilt neben Homepage-Entwicklung und -Betreuung mein Interesse.

Dabei spielt Typografie eine Rolle. Aber nicht als Artistik, sondern als Optimierung der Lesbarkeit. Magere Schriften (thin) werden nicht verwendet, exotische Fonts auch nicht. Ich gehe davon aus, dass nur Grafiker sich an Graufl├Ąchen und schlecht lesbaren Texten erfreuen. Sans-serif kommt immer noch am besten und am schnellsten r├╝ber. Da Sans-serif nicht ├╝berall gleich aussieht, sind Helvetica und Arial vorangestellt.