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Corona-Krise

2020-04-01 dliste


selbst-hand-genäht

F√ľr mich hat sich nichts ge√§ndert. Ich arbeite seit 50 Jahren allein zuhause. Seit 25 Jahren verdiene ich - bis zum heutigen Tag - mein Geld als Webdienstleister.

Ich bin seit 55 Jahren verheiratet. Wir gehen uns nicht auf den Wecker. Jeder hat seine Freunde und seine Lieblingsbeschäftigungen. Der Kontakt mit den Kindern und Kindeskindern ist entspannt. Man telefoniert, feiert die Geburtstage und geht - demnächst wieder - zum Italiener.

Die Corona-Krise erzeugt keinen Frust und keinen Stress, weil sich bei unserem Zusammenleben nichts ge√§ndert hat. Die Finanzlage ist unver√§ndert. Wir leben von Renten und Eink√ľnften und m√ľssen die R√ľcklagen noch nicht antasten.

Da ich in meinem selbst√§ndigen Berufsleben Hochs und Tiefs erlebt habe, wei√ü ich, wie sich Geldnot auf Gem√ľt und Gesundheit auswirken kann. Deshalb habe ich Verst√§ndnis f√ľr Menschen, die durch Corona krank werden, auch wenn sie nicht infiziert sind. Dass man zur Zeit kein Halligalli hat und mit sich selbst klarkommen muss, ist f√ľr die Zukunft ein gutes Training.

Lesen ist der beste Zeitvertreib. Wenn das eigene Regal nichts hergibt, kann man online f√ľr Nachschub sorgen. Mehr und mehr Buchhandlungen richten sich darauf ein. B√ľchereien k√∂nnen das dank Onleihe schon l√§nger.