Vor der Etablierung des Responsive Web Design waren die meisten Navigations-Menüs offen. Auch nach der Wahl einer Seite sind alle Seiten-Links der gewählten Kategorie zu sehen.

Beim Dropdown-Menü wird die gewählte Kategorie nach dem Start einer neuen Seite geschlossen. Das ständige Klicken und Touchen nervt viele Besucher. Beim Smartphone muss man das hinnehmen. Aber beim Desktop sollte man sich gut überlegen, ob man sich dem Diktat des Responsive Web Design beugt.

Die eigene Cloud

Wer möchte guten Gewissens seine Daten in eine Cloud geben und Nutzungsbedingungen zustimmen, die man nicht versteht. Vom Patriot Act wollen wir hier gar nicht reden. Aber soll man deshalb auf den Komfort einer Cloud-Lösung verzichten? Daten in einen lokalen Ordner zu kopieren um sie auf anderen Geräten wie Notebook, Tablet und Smartphone nutzen zu können oder Dritten den Download dieser Daten zu gestatten, ist schon eine feine Sache.

Das funktioniert aber auch beim eigenen Provider. Man geht ins Kundenmenü, wählt webDAV und erstellt einen Job, gibt ihm einen Namen und ein Passwort sowie eine Adresse auf dem Server, die für die Cloud genutzt werden soll. Zuguterletzt lädt man ein Script runter, mit dem man auf seinem Computer die Cloud-Verbindung einrichtet. Man hat nun eine Online-Festplatte im webDAV-Standard.

Wikipedia: WebDAV (Web-based Distributed Authoring and Versioning) ist ein offener Standard zur Bereitstellung von Dateien im Internet. Dabei können Benutzer auf ihre Daten wie auf eine Online-Festplatte zugreifen. Technisch gesehen ist WebDAV eine Erweiterung des Protokolls HTTP/1.1, die bestimmte Einschränkungen von HTTP aufhebt. Bisher kennt man aus Online-Formularen meist nur die Möglichkeit, einzelne Dateien hochzuladen (HTTP-POST). Mit WebDAV können ganze Verzeichnisse übertragen werden. Zudem ist eine Versionskontrolle spezifiziert.

Ich benutze dieses System zum drahtlosen Transfer meiner eBooks zum eReader, der einen Internet-Browser besitzt. Mit dem Browser gehe ich in meine passwortgeschützte Cloud.