Vor der Etablierung des Responsive Web Design waren die meisten Navigations-Menüs offen. Auch nach der Wahl einer Seite sind alle Seiten-Links der gewählten Kategorie zu sehen.

Beim Dropdown-Menü wird die gewählte Kategorie nach dem Start einer neuen Seite geschlossen. Das ständige Klicken und Touchen nervt viele Besucher. Beim Smartphone muss man das hinnehmen. Aber beim Desktop sollte man sich gut überlegen, ob man sich dem Diktat des Responsive Web Design beugt.

PDF aus Klartext

Wayne Munro hat 2002 die freie php-Klasse ezPDF herausgebracht. Mit einem Script kann man so PDF-Dateien erstellen. Um dabei seine eigenen Layouts zu verwenden, muss man Grundkenntnisse der Programmierung besitzen. Ich habe zuerst das Manual-Script verwendet, um mein Handbuch zum Selbstbau von Warmluft-Kachelöfen nachzusetzen. Dabei wird das Inhaltsverzeichnis automatisch aus den Headlines und Subheadlines erstellt. Im Script werden Seitenränder, Schrift, Schriftgröße, Spaltenzahl und typografische Konstanten definiert. Der Text wird beim Aufruf des Scripts aus einer separaten Datei eingelesen. Er wird mit wenigen simplen Kommandos ausgezeichnet, kann also mit einem simplen Editor im Klartext erstellt werden.

Das Erstellen von Tabellen ist genauso umständlich wie in HTML.

Da Wayne Munro die Arbeit an ezPDF 2003 eingestellt hatte und notwendige Erweiterungen auch von anderen nicht geschrieben wurden, geriet das Projekt bei mir in Vergessenheit.

Als ich 2013 Änderungen am Handbuch vornehmen wollte, gab es Fehlermeldungen. Wie sich herausstellte, war ezPDF jetzt inkompatibel zu neueren Versionen des Interpreters PHP. Ich sah bei www.sourceforge.net nach und entdeckte, dass seit 2009 mehrere Autoren ezPDF weiterentwickeln. Es heißt jetzt PHP PDF.

Die aktuelle Version unterstützt (internationale) Unicode-Schriften. Die Konvertierung von Schriften ist nicht mehr erforderlich. Man kann mit *.ttf arbeiten. Ich arbeite aber noch mit einer Version, die die Acrobat Standardschriften mit afm-Dateien verwendet.

Nun kommt es auf die Programmierfähigkeiten des Nutzers an. Wer mehr aus der Klasse machen will als Änderungen am Handbuch-Script muss schon was drauf haben. ezz - wie ich es jetzt nenne - kann somit eine gute Lösung für Kunden sein, die sich fertige Scripts für bestimmte Aufgaben machen lassen.