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Meisterschule für Grafik und Buchgewerbe (G.G.Lange) Berlin, Schriftsetzer, Staatl. Akademie für Grafik, Druck und Werbung Berlin (heute UdK/5), GWA- Werbeagenturen in Heidelberg und Frankfurt am Main, Kontakter, Konzeptionstexter, Creative Director, dann Freelancer (Konzeption, Text, Gestaltung) für Frankfurter Werbeagenturen und eigene Kunden. Seit 2000 als Mediengestalter wieder in Berlin.

aktuell:
Webdesign, Programmierung (PHP/CSS), WordPress, Fotografie, Text2PDF, eBooks, Drucksachen

ex:
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Windows und Linux-Mint



Linux-Mint (Cinnamon) lässt sich einfach und schnell neben Windows 10 installieren ... wenn das Partitionsformat (Bios oder Uefi) übereinstimmt. Sonst gibt es Fehlermeldungen und das Booten funktioniert nicht.

Wenn Windows10 jedoch von Microsoft per Upgrade auf einem Laptop mit BIOS installiert wurde, hat man schlechte Karten. Linux-Mint erwartet Uefi-BIOS. Deshalb muss Windows10 neu installiert werden - mit einer kostenfreien Iso-Datei. Die Seriennummer von Windows7 funktioniert dabei.

Vor der Neuinstallation von Windows10 muss jedoch die Festplatte (ggf. fifty-fifty) partitioniert werden. Windows10 kommt auf die erste Partition, legt dann aber weitere an. Die zweite fifty-Partition sollte nicht formatiert werden. Die findet Linux-Mint bei der Installtion dann besser.

Ist die Mint-Installation vom USB-Stick abgeschlossen, meldet sich Mint Cinnamon als das bessere Windows. Die wichtigsten Programme wie LibreOffice, Firefox und Thunderbird sind bereits vorhanden. Der Interzugang über Wlan läuft seit der Mint-Installation. Der Drucker druckt, der Scanner scannt, die Musik spielt und viele Tools laufen wie beim Nachbarn.

Die Installation weiterer Programme ist sehr einfach, was nicht heißt, dass alle bei Windows laufenden Programme zur Verfügung stehen. ZB Photoshop wird vermisst. Gimp ist ok; dem Programm fehlen einige Funktionen. Aber es gibt auch Programme, die man bei Windows nicht findet oder teuer bezahlen muss. Und es gibt einen Emulator (Wine), der viele Windows-Programne zum Laufen bringt.

Also schauen wir uns an, was geht und was nicht geht. Viele Windows-Programme gibt es auch in einer Linux-Version.

  • Chromium ist die Linux-Version des führenden Browsers Chrome (80% Marktanteil).

  • Mit dem FTP-Programm FileZilla arbeitet man wie bei Windows.

  • Die Bildbearbeitung Gimp ist Photoshop für Linux. Man muss sich daran gewöhnen und stellt schließlich fest, dass manches besser geht und anderes weniger gut.

  • Gimagereader ist mit Tesseract das perfekte OCR-Programm.

  • FFaudioConverter wandelt Audioformate blitzsschnell.

  • Inkscape ist ein Vektor-Programm wie der Adobe Illustrator.

  • Die Linux-Version des Desktop Publishing Programms VivaPublisher lässt sich (offensichtlich) nicht auf allen Linux-Distributionen installieren. Das Programm wurde ursprünglich von ehemaligen Linotype-Mitarbeitern entwickelt und muss sich heute vor Adobes InDesign nicht verstecken.

  • Die Ebook-Verwaltung mit Calibre funktioniert leider nicht mit dem Plugin DeDRM.

  • Mit dem Epub-Editor Sigil produziert man mühelos Ebooks oder ändert bestehende, die nicht wie gewünscht rüberkommen.

  • Dropbox ist auch für Linux die Cloud, der man seine Daten anvertraut, wenn man keine nationale Lösung findet.

  • MediathekViev lädt Fernseh-Sendungen der Öffentlich-Rechtlichen wie bei Windows runter.

  • LosslessCut ist ein Video-Editor.

  • Die Messenger Whatsapp und Signal sind mit dem Smartphone verbunden.

Im besten Fall meldet sich beim Start des Computers oben links ein unscheinbarer kleiner Kasten, in dem für einige Sekunden Linux Mint und Windows angeboten wird. Mint startet schließlich automatisch, wenn man nichts wählt. Die Reihenfolge kann man ändern. Aber das ist ein anderes Thema ...

Für die Daten habe ich einen USB-Stick mit 256 GB. Auf den greifen Windows und Mint zu. Der USB-Stick ist auch deswegen hilfreich, weil ich Windows und Mint auf einem zweiten Computer (auch ein Intel NUC) eingerichtet habe.

 

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